Von Koh Samui nach Bangkok – One night in Bangkok – oder doch mehrere Nächte

Raus aus dem Flieger und rein in den Airport Link. 35 Minuten und war stiegen fast wieder direkt vor unserer Unterkunft aus. Wieder hatte ich unsere Unterkunft über Airbnb gebucht nur diesmal hatten wir wirklich Glück. Wir bezogen eine Wohnung mit 45 m² im 28. Stockwerk. Genialer Ausblick über ganz Bangkok. Einfach herrlich. Fernsehen – wer braucht das wenn man diesen Ausblick haben kann.
Das einzige Manko war der Verkehrslärm den man durch die geschlossenen Fenster Tag und Nacht hören konnte. Das war aber auch schon alles was man bemängeln hätte können.

Wir ließen den Tag gemütlich ausklingen und warteten schon bespannt auf den nächsten Morgen weil da ging es, wie immer am Wochenende, auf zum JJ Market. Für uns ist es immer wieder ein Erlebnis diesen zu besuchen, auch wenn es wirklich sehr touristisch ist, aber trotzdem lustig.

Da etwas einkaufen, da ein wenig handeln, dort eine Kleinigkeit essen. Und so verging der Tag und die Füsse schmerzten – wie immer.

 

 

Am Abend sind wir dann zum Coco Walk gegangen. Dies ist eine lebhafte kleine Gasse mit Bars, Pups und Restaurants und liegt unterhalb der Skytrain Station Ratchathewi. Kann man nicht verfehlen. Man braucht nur dem Lärm folgen. Besonders beliebt ist das Coco Walk bei Studenten – vorallem kann man sagen – eher nicht so touristisch, fanden wir. Wer es nicht so laut haben möchte ist hier auf alle Fehl am Platz. Hier geht es zu wie in einer Vogelfarm. 

 

 

Am 31. haben wir etwas länger geschlafen damit wir Silvester ja nicht verschlafen. Sind dann zum Big C gefahren und haben für den großen Abend eingekauft. Leider ist die Tussibrause, sprich Sekt/Cava/Champagner sehr teuer gewesen und so haben wir uns nur Wein und Bier mitgenommen. Freilich durften ein Mitternachtssnack und Knabbergebäck nicht fehlen.
Bepackt mit Millionen von Säcken fragten wir uns, wollen wir uns das wirklich mit dem Skytrain antun um zurück zur Wohnung zu fahren. Nein – dann doch lieber mit dem Tuk Tuk. Am liebsten hätte uns der Fahrer gefressen, aber mehr als wir mit der Skytrain gezahlt hätten zahlten wir auch den Fahrer nicht. Genervt und grantig nahm er uns mit.
Wir sind nur am Anfang auf die Preise der Tuk Tuk Fahrer hereingefallen und das wird uns nicht wieder passieren. Wir haben gemerkt, zu unserem Preis werden wir auch mitgenommen. Wenn nicht vom ersten Tuk Tuk, dann eben vom Zweiten oder Dritten.

Am Abend schauten wir dann zum Central World, dort wo die große Party stattfinden sollte. Der Central World Square gilt als das thailändische Äquivalent zum New Yorker Times Square. Dort feierten 250.000 Leute Silvester 2018. Zwar ist das westliche Silvester nicht das thailändische Silvester– welches eigentlich im April – Songkran Festival – erst gefeiert wird – aber gefeiert wird trotzdem mit großer Showbühne mit thailändischen Showacts and DJ´s. Leider kann man vor die Bühne nicht einfach so gehen sondern man muss erst durch Sicherheitsschleußen durch. Dabei wird einem auch jeglicher Alkohol abgenommen. Drinnen selbst bekommt man keine alkoholischen oder sonstigen Getränke. Die muss man sich draußen holen aber dann ist man eigentlich nicht wirklich mitten im Geschehen sondern eben daneben.
Außerhalb gab es auch Bereiche – zur Verfügung gestellt von den großen Bierbrauerein wie Chang, Leo, Singha, etc. Dort musste man sich schon ziemlich anstellen um überhaupt reingelassen zu werden. Das Anstellen war uns dann doch etwas zu mühselig. Um kurz vor Mitternacht gingen wir zur Wohnung zurück und fuhren auf die Dachterrasse im 38. Stockwerk unseres Wohnhauses um von dort aus das Feuerwerk über ganz Bangkok sehen zu können. Kein Gedränge und wenig Leute. Großartig! Die Leute vom Central Word Square konnten wir bis hinauf schreiben hören und auch das Feuerwerk konnten wir somit erste Reihe fußfrei mitansehen.

Am 1. Jänner ist auch in Bangkok so ziemlich alles zu wie bei uns. Also verbrachten wir den Tag einfach nur mit gemütlich herumbummeln und Nichtstun.

Die letzten Tage in Thailand waren somit angebrochen und schön langsam mussten wir unsere sieben Sachen wieder für den nach Hause Flug einpacken. Noch nie ist es uns so schwer gefallen wie diesmal Thailand zu verlassen – überhaupt Bangkok. Wir haben dieses Mal Bangkok nicht wirklich als Touri´s erlebt mit allen Dingen die man als Tourist sehen muss, sondern auch Dinge erlebt und in Vierteln unterwegs gewesen wo keine westlichen Leute unterwegs waren. Das war wirklich perfekt. Wir durften die Freundlich- und Herzlichkeit der Einheimischen erleben die man sonst nicht mitbekommt wenn man auf den Touristenpfaden unterwegs ist und wenn man dann noch ein paar Brocken Thai spricht – was will man mehr!

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